Der Februar stand ganz im Zeichen unserer heimischen Vogelwelt. Mehr als 400 Nistkästen wurden auf den von uns betreuten Flächen kontrolliert, gereinigt und dokumentiert. Dabei entfernten wir
alte Nester, Parasiten und Verschmutzungen, um den Vögeln einen hygienischen und sicheren Brutplatz zu bieten. Die jährliche Aktion ist ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz und zur Vorbereitung
auf die kommende Brutsaison.
Neben dem Frankfurter Hauptfriedhof sowie den Friedhöfen in Westhausen und Niederursel waren wir auch im NABU-Garten in Sachsenhausen, auf unserer Streuobstwiese in Sossenheim und im Biegwald in
Rödelheim im Einsatz. Ausgerüstet mit Handschuhen, Handharke und Handbesen sowie Papier und Stift oder Smartphone arbeiteten sich die Helfer*innen systematisch durch die Reviere.
Neben den erwartungsgemäß häufigen Meisennestern gab es auch Überraschungen: An drei Standorten entdeckten wir Bilche, die wir selbstverständlich ungestört weiterschlafen ließen. Zudem hatten
einige Mäuse die verlassenen Nester als Tagesquartier genutzt.
Erstmals kam in diesem Jahr die NABU-Nistkasten-App zum Einsatz. Mit ihr lassen sich Standorte, Belegung und Zustand der Nistkästen digital erfassen und verwalten. Künftig soll sie die Reinigung
und Auswertung deutlich erleichtern, indem alle relevanten Informationen gebündelt verfügbar sind.
Die Nistkästen sind nun bereit für die neue Brutsaison – die Balzzeit hat bereits begonnen. Auch private Nistkästen sollten ein Mal jährlich gereinigt werden (vor März oder nach September), um
mit wenig Aufwand einen wirksamen Beitrag zum Vogelschutz zu leisten.







