Krötenwanderung an der Oberschweinstiege

 

 

 

 

 

 

 

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Wechselkröten in Frankfurt am Main ?

fast unglaubhaft, dass diese seltene Krötenart im Stadtgebiet vorkommt.

Bufo viridis ist streng geschützt, extrem selten, aber mit den grünen Flecken und roten Punkten: wunderschön!  Hinzu kommt ihr melodisches Trillern, das aber nur in der Laichzeit und in den Abendstunden zu hören ist.

 

2004 hat Guiseppe Calla, ein Schüler, die Wechselkröten in einer Baugrube im Merton-Viertel entdeckt. Dort konnten sie nicht bleiben und mussten umgesiedelt werden.

Einzelheiten lesen Sie dazu im anhängenden pdf-Bericht.

 

 

 

 

 

 

 

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Der NABU-Frankfurt kümmert sich um den Erhalt der Ersatzlebensräume:

 

1. um die Laich-Tümpel am Rande der VDM-Deponie

2. um den Alten Flugplatz Bonames

1. Ersatzlebensraum zwischen VDM-Deponie und Nidda  (2006)
1. Ersatzlebensraum zwischen VDM-Deponie und Nidda (2006)
2. die unter Wasser stehenden Schollenfelder in Bonames  (2006)
2. die unter Wasser stehenden Schollenfelder in Bonames (2006)

Die Wechselkröten lieben flache,nicht zugewachsene und sonnige Tümpel mit kiesigen Ufern und Versteckmöglichkeiten.

In den letzten Jahren haben wir den Ersatzlebensraum am Rande der VDM-Deponie frei von aufkommenden Büschen und Bäumen gehalten, Wir sorgten auch für ausreichenden Wasserstand in der Laichzeit

 

Von 2005 bis 2010 haben hier jedes Jahr Wechselkröten ablaichen können. Auch der Kammmolch lebt hier. Zunehmend auch Grasfrösche und vor allem die Grünfrösche.

    2011 war erstmals das Trillern der Wechselkröten hier nicht mehr zu hören: lag es an der Trockenheit, haben die vielen Teichfrösche die Wechselkröten verdrängt ??

 

Doch auch im Herbst 2011 haben wir die Fläche weiter frei vom Aufwuchs gehalten. In 40 Arbeitstunden die Weiden, Pppeln, Birken und die wuchernde Kratzbeere mit den Wurzeln raus gerissen.

Mit der tatkräftigen Hilfe der Werkstatt Frankfurt und den Aktiven vom NABU haben sich die Schollenfelder auf dem Alten Flugplatz Bonames zum Amphibien-Paradies entwickelt. Der Verschluss des Wasserabflusses zur Nidda war die Voraussetzung und ist uns Anfang April 2005 gelungen.

Viele Amphibienarten haben hier ihren Lebensraum gefunden, mittlerweile wohl das größte Vorkommen im Frankfurter GrünGürtel.

Doch es bleibt nicht konfliktfrei: Freizeitnutzung und Naturschutz reiben sich hier !

Die Landschaftslotsen der Naturschule Hessen leisten hier im Auftrag des Umweltamtes, Aufklärung und Besucherlenkung, in der Laich- und Brutzeit.

 

Auf drängen des NABU wird nun mit Flatterbändern ein Teil der Schollenfelder gesperrt.

Kinder sollen und dürfen Kaulquappen fangen und betrachten: aber wieder zurück setzen!

Der Alte Flugplatz soll sich zur Wildnis entwickeln, ohne "pflegende" Eingriffe. So wird sich die Artenvielfalt laufend verändern.

 

Klicken Sie >>hier und Sie erfahren näheres im pdf-Bericht:

 

     "Das Vorkommen von Wechselkröten im Nordwesten von Frankfurt am Main

                                                                                               2004-2006"

 

     Ingolf Grabow  11. Januar 2012